Samstag, 8. August 2015

Wer's braucht...

Wer's braucht...

wochenende
christliches relikt
wann wohl die
VierzigStundenWoche begraben
liegt
?

Freitag, 7. August 2015

Auge um Zahn

Auge um Zahn

Hallo Mädchen
Ich seh dich
Du geiles Stück
Senkst den Blick

Als ob du es wolltest
Wie du sie dann rolltest
Ich gucke nicht weg
Ach wie keck!

Guckt die meine Beine?
Guckt sie mir ins Gesicht?
Ich gucke nicht weg:
Diese Schwuchtel!

Und geht weiter
Als wär nichts.
Ja, ich bin heiß,
Aber was soll der Scheiß?

Donnerstag, 6. August 2015

Mittwoch, 5. August 2015

zeitlos

zeitlos

die ansicht der uhr verrät wie ich bin ich bin so
am armband ist so out-of-date wie mein telefon
sie fragt mich was machst du und kannst
du kommen ich denke sie tanzt
schon umdideldumm
wie auf party herrum
ich muss los

Dienstag, 4. August 2015

Auch nicht mehr

Auch nicht mehr

Du kannst nur denken, was du denkst.
Du kannst erwarten, was du kennst.

Du nimmst nur wahr, was immer war.
Das Vor- bestimmt das Nach-.

Du bist getäuscht, bist überrascht,
Weil du etwas erwartet hast.

Die "neue Kunst" ist ein Geräusch,
Ein Rauschen, das enttäuscht.

Du wartest, es wird schön.
Du hast dich dran gewöhnt.

Montag, 3. August 2015

Sonntag, 2. August 2015

Zugzwang

Zugzwang

Die Schaffner sind seit vier Jahren die gleichen;
Sie müssen nicht fragen, jeder hält jeden Tag
Gedankenlos seinen Fahrschein parat.
Wir lassen die Augen nicht vom Fenster weichen,

In Kurven sehn wir die anderen Wagen;
Wo alle Fahrgastaugen zum Fernsehgerät
Gerichtet verbleiben. Keiner versteht,
Was wir versuchen, ihnen zu sagen.

Die Alte in Reihe fünf ist gestorben,
Ihr Leib wippt noch den schummernden Bahnschwellentakt.
Die Schiene wurde unendlich gemacht,
Ohne Abweichung führt sie nach morgen.

Bald ist schon wieder Zugführerwahl.
Wer kontrolliert dann unser Gaspedal?

Samstag, 1. August 2015

zerbrochen

zerbrochen
ein glückskeks
um zu erfahren
was in ihm steckt
immer

war es
so auch mit
dir

Freitag, 31. Juli 2015

Revival of the fittest

Revival of the fittest

Den Druckpunkt durchdrücken
Bedeutet dem Leben geben
Der verleben würde.

Dreißig Stöße Regelmaßblut,
Die Hinteren ruhen sich vor
Der Gabe des Atems aus.

Ist das Gott, der mich küsst,
Oder ein Gote in Uniform?
Sein Geschmack trügt.

Sein Bild ist nicht im goldenen Rahmen.
Der Beste scheidet kurz vor dem Ziel
Nicht aus, aber dahin.

Donnerstag, 30. Juli 2015

Überraschung

Überraschung

Was hat er geleistet? Egal!
Ein Schoko-Ei kriegt er aus Liebe.
Die Hülle ist beinah final,
Dann tränen erzogene Triebe

Erst leise, dann schallend und schreiend
Im Kopf das Gelächter, verzeihen
Werden die anderen Kinder das nicht,
Im Kopf des Jungen, ein hartes Gericht.

Das innere Gelbe schenkte dem Sohn,
Das straft die strenge Konfiguration
Der Rollen, ein Püppchen im Kleid.
Der Mann ist dazu nicht bereit.

Damit kein armer Junge in Scham versinkt,
Gibts das andere Ü-Ei in Pink.

Mittwoch, 29. Juli 2015

Wurzeln

Wurzeln

Ich stand an der Kreuzung,
Wo zwei Wege sich teilten:
Nach links in das dankbarste Leben.
Nach rechts ins Verderben.

Ich wurde als Setzling
Von Weisen gepflanzt.
Wie oft ich den Wanderern riet.
Wie oft einer rechts für richtig hielt.

Ich wollte die Kreuzung
Doch so gerne verlassen:
Den rechten Weg zu versperren.
Die Menschen ins Gute zu zerren.

Ich wurde dann gefällt und
Zum Stammtisch gemacht
Ich höre jetzt den Leuten zu
Die verlangen und niemals was tun.

Dienstag, 28. Juli 2015

versus

versus

Hier war ich schon.
Ich lief im Kreis.
Die reine Form,
Ist das ein ...

Geradeaus
Bringt mich nach vorn.
Wie ich auch lauf,
Ich bin ver...

Montag, 27. Juli 2015

Sonntag, 26. Juli 2015

rauswunsch

rauswunsch

durch gespreizte finger kribbeln
rasen unter der kirsche
füße scharren, zerknirschen
steinchen, die auf und ab wibbeln

wurzelwerk bedrängt wie steinern
und gefühlvolles winden
schafft gelindriges lindern
kleinere hinterkopfstellen

mädchenlachen über reden
reist ins unterbewusstsein
keckes spannungslüstlein

schwindende umwelt eben
kurz vor traum ausgerissen
der ewig-moment vor dem niesen

Samstag, 25. Juli 2015

Repräsentiert II

Repräsentiert II

Kaiserparade
Massengebrüll
Einhundert Jahre vorbei
Nach diesem letzten
In seiner Tracht
Gleichheit gemacht
Wie aufgepfropft.
Wie ausgestopft.
In meinem Kopf
Hab ich die Macht
Dass eine Tracht
Meine geschätzten
Gedanken bekleidet
Einzelparade
Einzelgestill

Freitag, 24. Juli 2015

Muckefuck

Muckefuck

Weißte wie das
schmeckt? Gedanken.

Kennste - hat man
nachher gesagt -

Nach dem Krieg, war
Malzkaffee. Fein.

Kaffee schmeckt nicht
wie Erinnerung

Das schmeckt wie...

Donnerstag, 23. Juli 2015

Halboffen

Halboffen

Was fällt heraus:
Worte, Atem?
Vertrocknen die
Rosigen nicht?
Gehört da ein
Lustspielzeug rein?

Mittwoch, 22. Juli 2015

Und wenn

Und wenn

Was so entsteht,
Das wissen viele nicht zu sagen;
Weil so besteht,
Was viele nur zu denken wagen.

Und wenn vergeht,
Was mir an diesem Ort gefällt?
Und wenn verweht,
Was mich an diesem Ort hier hält?

Was so entgeht,
Kann niemand dort beträumen,
Weil jeder steht,
Um Altes hin und her zu räumen.

Und wenn ich in
Neuseeland angekommen bin
Und wenn ich dann
Von dort zurück gekommen bin
Und alles sich
Neu angeordnet hat?

Dienstag, 21. Juli 2015

Traumsaft

Traumsaft

Aus Früchten die Essenz gepresst
In stille Flaschen eingesetzt
Und weggesperrt.

Die Früchte wachsen auf den Träumen
Wo Wünsche fruchtbar schäumen
Und abgeerntet werden.

Die Früchte werden umgesetzt,
Dann Zuckerwasser eingesetzt
Und angegährt.

Die Früchte einten Nahrung +
Genuss: Uns fehlt Erfahrung;
Sind nur ernährt.

Montag, 20. Juli 2015

Sonntag, 19. Juli 2015

Herztropfen

Herztropfen

Dies ist ein Gedicht des Dichters über das Dichten
Es nennt sich dann Selbstreferenz
Ein Beispiel der Selbstkonvergenz
Ist dies ein Gedicht des Dichters über das Dichten?

Dies ist ein Gedicht des Dichters über die Pflichten
Ein Teil des Geschehens zu sein
Und wirkt dieser Anteil nur klein
Ist dies ein Gesicht des Dichters über das Sichten

Dies ist ein Gedicht des Sichters über das Richten
Der erst von der Schwere erfuhr.
Nicht Urteil, meint mehr Korrektur

Ist dies das Gewicht des Richters über dem Dichten
Wird Wort in die Adern gekerbt
Und Tinte dem Leser vererbt

Samstag, 18. Juli 2015

breiter aufgestellt

breiter aufgestellt

Wir breiten uns Richtung Weltfrieden aus
Den Osten hats bald ganz entdeckt
Wir hören die Sprachen der Völker an
Zu denen die Karte sich streckt

Wir leiten die Fragen der Leute zurück
Uns kümmert zuerst Religion
Wir schwören sie auf unsern Götzen ein
Vertraglich besteht dieser Lohn.

Freitag, 17. Juli 2015

tanzbar

tanzbar

hier spielt die
fremde musik

ich blicke sie
an an
der wand

tanzbarer Ostblock-Pop
stammelt geständisse
von vor der
wände

Donnerstag, 16. Juli 2015

Mittwoch, 15. Juli 2015

hybrid

hybrid

Der Ottomane liegt
Zu Sofas Füßen biegt
Darauf des Pudels Kern
Zusammen geschlagen
In einen vagen
Duft von hab-ich-nicht-gern.

Dienstag, 14. Juli 2015

Nachtstaub

Nachtstaub

Sie stoben bei Nacht auseinander,
Zwei Funken im dunkelsten Wald.
Die Burgen der Welt zu bewandern,
Darüber wurden sie kalt.

Montag, 13. Juli 2015

mitläufer

mitläufer
strengen an
nicht sportler denn
dahinter steckt doch keine
leistung

Sonntag, 12. Juli 2015

Sitzlaune

Sitzlaune

Zusammen verbringen wir 40+ Stunden der Tat.
Das wenige Geld, das wir abends in Nichts investieren,
Verdienen wir, ohne ein Wort von dem Wort zu verlieren.
Beschäftigt sein stützt diese Welt, die das Denken erspart.

Zusammen vermotzen wir Stunden am Tisch des Lokals,
Auf den wir uns abends mit goldenem Einheitsbier stützen.
Es schweißt alle Kehlen zu einer, die klagt - Was es nütze? -;
Nur still, wenn der bittere Schluck die Bedenken ermahnt.

Wie immer verlassen wir dämmrig den heiteren Ort.
Die Nacht lässt uns kühl die verbrauchten Körper ertragen.
Wir schleppen uns bettwärts, und die kommenden Tage
Beginnen und enden, beginnen und enden so fort.

Danach, wenn sich Freitag die Schichten tilgen,
Beruhigt mit dem Zug ins Stadion pilgern.

Samstag, 11. Juli 2015

Die Du-Gesellschaft

Die Du-Gesellschaft

Vom Platz
In die Welt
Sehen:

Wir schließen
Uns ein
Du mich
Ich dich

Sie siezen
Sich aus.

Ausgedacht,
Weil die Tür
An die Spitze
So schmal ist.

Freitag, 10. Juli 2015

deckenaustausch

deckenaustausch

Unter den Buchen
Bei den Schecken
Haben wir den Mai belacht.
Wirst du sie suchen?
Deine Decken
Habe ich dir mitgebracht.
Sind bei mir, so triff mich zum
deckenaustausch.
Liegen sonst nur nutzlos rum.

Kamst mir am Zielort
Schon entgegen;
Gab dir deinen Kram zurück.
Lass uns das Spiel dort
Wieder leben,
Sagte dein verschmitzter Blick.
Schufst uns einen Spielplatz beim
deckenaustausch.
Lagen dann geheim...

Donnerstag, 9. Juli 2015

Geeignetheit

Geeignetheit
versteht systematisch
trotz fraglicher Ästhetik
jeder hinterfragt dennoch die
Eignung

Mittwoch, 8. Juli 2015

plötzlich gemocht

plötzlich gemocht

aßen oft im café
schwelgend atmosphäre
bis immer dies eine Lied
Uns vertrieb.

Irgendwann blieben wir einfach
aßen es mit

Dienstag, 7. Juli 2015

Martinischale

Martinischale

Die Zunge angesetzt
In Erwartung versetzt,
Temperamentvolles Kühl
An den Rändern zu spüren.

Dann trügt das Gefühl,
Weil erwartete Kühle
Körperwarm hervorfließt...
Und du trotzdem genießt.

Montag, 6. Juli 2015

old-school

old-school
heißt heute
was unverändert lässt
empfandest du früher als
zurückgeblieben

Sonntag, 5. Juli 2015

unbenannt

unbenannt

Ostern lodern hell die Scheite, wann
Tauchen viele Sänger sich in Wärme?
Die verweht dann in der Ferne.

Höre die Gezeitenkräfte an.
Tanzen Mond und Wellen einen Reigen?
Wie die Meere schließlich schweigen.

Bleibt der Heimweg übers Abendland.
Kratzt Asphalt verhornte Füße feste?
Ist auf kahlem Grund das Beste.

Aus dem Haus siehst du das Sturmgewand.
Spielt uns das Gewitter seine Scheine?
Danach schläft die Welt gereinigt.

Hörst du an, was nicht besprochen ist?
In Stille merkst du, wer du wirklich bist.

Samstag, 4. Juli 2015

Gute Aussicht

Gute Aussicht

Ich öffne das Fenster, um zu sehen
Wie weit die gefährlichen Wolken ragen.
Sie senden ihr braches Gemüt seit Tagen
In meinen Kopf, in mein Flehen.

Ich weiß doch noch, wie das vorher war.
Nun lass ichs nicht "einfach mal kommen".
Die letzte Nässe lachte vollkommen.
Jetzt bleib ich beim Regenradar.

Freitag, 3. Juli 2015

SummerJamSession

SummerJamSession

Eine Magie verknüpft Töne
Zu Liedern zu Gedanken.
Anders wird es immer.

Hast du einen Schimmer?
Ja - letztes Jahr war... Danke!
Wangen; Küsse; Augen, schöne...

Die Überlegung, wie viele
Noch vor mir liegen mögen,
Biss den roten Nacken.

Dieser Song... er spielte
Die Platte meines Regens,
Der alle Sommer in einen packt.

Donnerstag, 2. Juli 2015

Wegweiser

Wegweiser

Der Meister trinkt
Und predigt Maß.
Er vögelt, nimmt
Mir jeden Spaß.
Er raucht bestimmt
Und sagt mir was.

Sein schlechtes Bild
Schwert meinen Schritt.
Was ihn erfüllt
Mach ich nicht mit.
Er ist mein Schild,
Er hält mich fit

Steht fest im Dreck
Und kann nicht weg.

Mittwoch, 1. Juli 2015

Hinterhaus

Hinterhaus

Da sah sie was
Von nie zuvor,
Das immer da
Gewesen ist.

Ein Kind tritt durch
Die Tür hinaus
In diesen Hof;
Ob sie es war?

Dienstag, 30. Juni 2015

Wegen Kleidung

Wegen Kleidung

Die Leute zu beachten,
Ist dieser Tage schön,
Weil alle ihre Trachten
Dem Wetter angewöhnen.

Montag, 29. Juni 2015

stimulation

stimulation
verläuft gewöhnlich
auch nach jahrzehnten
ähnelt sie stark der
simulation

Sonntag, 28. Juni 2015

Gesetze der Magie

Gesetze der Magie

In den Tiefen Höhlen des höchsten Bergs
Ist das Buch der Bücher zu vermuten
Davor endet die Route der Routen
Und verstört mich gänzlich unbemerkt.

Das Gerät verrät den genauen Punkt
In der Zeit liegt der Zugriff begraben
Dieses externe Herz muss schlagen
Wie der Zauber der Welt es beschwungt.

Dann erhalten die Seiten erst die Schrift
Ich muss sie der Menschheit bringen
Den Verstand erklären, aus ihr wringen.

So behalt ich die Formeln fest im Griff
Und ich bringe sie allen Ohren.
Sie haben oben wie ich ihren Sinn verloren.

Samstag, 27. Juni 2015

ausgeschaltet

ausgeschaltet

Die Realität strengt mich an
Und alle meine Sinne

Geschmackssinn und Tasten
Verkümmern vorm Fernsehn
Am Radio stirbt das Bild
Gehör nimmt der Text
Und Hirn schafft Simulation

Setz dich hin, denk an nichts,
Nimm den letzten Sinn;
Das ist Meditation

Freitag, 26. Juni 2015

Klangschal

Klangschal

Warmer Hals im schwierigen Spätjahr
Wenn das Herz bekümmert schlägt
Trägt Musik die müde Sonne klar
Wie der Klare den Rücken runter.
Muntermacher Körperanbau.

Drei bestimmten Akkorden Danke
Die den unbestimmten Sorgen
Der Morgenliebe heute gaben.
Ich gedenke ihnen, die Musik nochmal
Im Kopf gehabt; klang schal.

Donnerstag, 25. Juni 2015

Vor der Treppe

Vor der Treppe

Spürst du die Magie
Dieses märchenhaften
Kraftgebärenden Platzes?

Bleibe länger hier
Weilen, fühlen, haften
Was das für ein Schatz ist!

Sonne dich darin.
Letzte Chance, ganz sicher,
Nicht den Glanz zu verpassen.

Wahnsteig, der Bahnsinn
Greift bloß freie Geister.
Frei von anderen Geistern.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Pfadfinder

Pfadfinder

Streifzug. Wir plündern
Was die Steine uns geben
Ewige, ewige Steine
Zwischen den Sündern
Keine Spur, unser Leben
Lässt die Getürme alleine.

Trace, leave no Trace.
Nimm den Müll von der Straße
Null muss der Impact bleiben.
Dieses Gefäß
Hält uns in einem Maße.
Wollen wir darunter leiden?

Dienstag, 23. Juni 2015

Wegoptimiert

Wegoptimiert

Sie sind weg. Ganze Menge.
Leute wie du, wie ich.

Waren Teil eines Alltags,
Der jetzt nicht mehr wagt,
Sie weiter auszubeuten.

Existieren irgendwo noch,
Diese nutzlos gewordenen Leute.

Montag, 22. Juni 2015

Susiwbnaks

Susiwbnaks
geschrieben gelesen
korrigiert und geschickt
der unendliche reichtum übernächtigter
SMS

Sonntag, 21. Juni 2015

Konsumfrage

Konsumfrage

Das Fleisch aus dem Bio-Verkauf
Schmeckte so gut, dass das erste
Mal ein gewesenes Tier auf
Der Zunge, vor Augen erschien.

Wohin verschwindet Geschmack?
Metzger, die mischen zehn Tiere.
Wurst, zu Gerümpel verhackt, lädt
Den billigen Proll zu sich ein.

Wir sehen nur Zahl, nur die Zahl
Scheint keine Zunge zu locken.
Fleisch ist die Macht, die zu strahlen

Versucht durch das Plastik verpackt
Müll. Das ist Müll. Doch kein Essen.
Schwer liegts im Magen. Lass sacken.

Samstag, 20. Juni 2015

K(l)eine Aufmerksamkeit

K(l)eine Aufmerksamkeit

Durch mein Fenster zur Welt den Balkon betreten,
Auf dem ich als Vöglein ungebeten singe,
Unzählbare Zeit(en) verbringe.
Bin in die Liebe des Volkes verliebt.
Es hört von da unten - Tweet! Tweet!

Und ich sehe, wie viele von denen schlau sind
OMG! Der mit den fünfzehntausend Jüngern
Retweetet und macht mich zum Gewinner!
Meine Wut ist wohl doch nicht so wild?
Sein riesiger Nimbus - Mein Schild.

Durch das Fenster der Welt in die Wohnung, wieder
Von Stille umrahmt. Die Belohnung versiegte
Beachtung verschwand in der Tiefe.
Schlief mit dem Blick auf das Telefon ein,
Kein Tweet macht geringer allein.

Freitag, 19. Juni 2015

freisein

freisein

Du siehst in die Augen -
Die taugen doch nichts!
Du siehst in Welt -
Gefällt dir alles nicht!
Du fliehst diese Massen -
Gefangen sie zu hassen.

Du hast deiner Couch
Den Wohlstand verpasst,
Verlassen in die Welt.
Zurück kamst du her,
Am Ende der Tage,
Befreitere Lage.

Donnerstag, 18. Juni 2015

Zivilisation

Zivilisation

Sie lässt für jeden etwas da
Hier bleibt für jeden was übrig
Geh nur an den Müll, kleiner Penner.
Er steht vor McDonald's.

Verlockend. Scheint der so viel Dreck
Zu sein wie du, und hab Teil am
Konsumgut. Verbleib in der Welt mit
McFlurry-Rest, iss ihn

Mit Weg-wurf-Besteck.

Mittwoch, 17. Juni 2015

Machtarbeiter

Machtarbeiter

Vergiss dich.
Verpiss dich.
Vermiss nicht
Zu offen die Leute.
Wir hoffen, die Meute

Dämmert
Im Blutzuckerspiegel.

Dienstag, 16. Juni 2015

Machtschicht

Machtschicht

steht auf die arbeit ruft
unter den augen
laugen sie aus
täglich eingestuft

wer tut es nicht gut ist
in aller munde
gesunde pflicht
im scherbengericht

und die schicht
reimt sich nie

Montag, 15. Juni 2015

passieren

passieren
gewohnte dinge
gehe ich durch
watteverpackt. und lass es
geschehen

Sonntag, 14. Juni 2015

sterben

sterben

Wenn Altes geht, kann Neues kommen.
Erfahrung, Menschen
Gedanken, Leben
Wenn Neues kommt, muss Altes gehen.

Im Alter Weisheit; Wahrheit dann im Tod.
Bedeutung kriegt
Was lange liegt
Im Strom des Neuen siegt und oben bleibt.

Enttäuschung stört, was dich belogen hat
Und kommt als Tages-
Moment bestimmt.
Ein bisschen Tod schafft Raum für Neues.

Erfahren Sterben
Behalten Tod.

Samstag, 13. Juni 2015

Leise Rieselt

Leise Rieselt

Diesem Winter
Folgt ein
Neuer Winter
Folgt ein
Neuer Winter

Leise rieselt
Schnee, der
Flimmert fieser
Vor der
Leisen Linse

Dieser Winter
Folgte
Jenem Winter
In die
Schneeen Kinder

Seit berieselt
Wird, ist
Ein Programm wie
Führt es
Meine stramm, lies.

"Dieser Winter"
Heißt jetzt
Winter. Kindern
Reißt es
Aus in die Hirne.

Freitag, 12. Juni 2015

Karusselleben

Karusselleben

Wir denken
Wir lenken
Die Autos
Auf Schienen

Wir denkten
Wir lenkten
Das Leben
Auf Schienen

Im Karussell

Donnerstag, 11. Juni 2015

Magie von Früher

Magie von Früher

...ist heute profan
In jedermans Tasche
Und passt in die Uhr.

...versammelt sich dort
Auf nur einem Hektar
Im postgelben Kleid.

...verstirbt auf dem Feld;
Ein Feld ohne Bauern
Mit dreitausend Zellen.

Unbeachtet.
Hingestellt.
Abgeladen.
Unbestellt.

Mittwoch, 10. Juni 2015

Vorsatz

Vorsatz

Ich möchte gerne sehen
Ich möchte gerne hören
Wie ich schmecken kann.

Will Bilder einverleiben
Musik aus dem Verstand
In meinen Bauch einspeisen.

Wer hat sich diese Trennung
Von Geist und Körper ausgedacht?
Wie kann ich leichten Wohlgeschmack
Auf Sinne übertragen?

Dienstag, 9. Juni 2015

machen machen

machen machen

Wir gehen jeden Samstag zur Party
Auf der wir vorher schon waren.
Ist dir das nicht zu öde? das fragt sie.
Ich muss nichts Neues erfahren;
Das mach ich seit Jahren.

System. Behalte Gutes. Probier nicht.
Aber sei darüber im Klaren,
Nur ruhendes Wasser gefriert sich.
Die schlechten Erfahrungen sparen;
Das mach ich seit Jahren.

Montag, 8. Juni 2015

Sonntag, 7. Juni 2015

Todesfall

Todesfall

Da liegt sie auf der Straße
Ihr Inhalt tritt heraus.
Ein Auto — Totenschmaus:
Es konnte nicht mehr maßen.

Sie rutschte mir vom Träger,
War nicht gut aufgespannt.
Die Kurve ungalant
Zu nehmen war der Fehler.

Das ist noch nie geschehen,
Ne kleine Welt zerbricht.
Kein Richter wird für mich
Ein Hilfsbefürfnis sehen.

Muss jetzt zum Bäcker fahren,
Nach neuen Brötchen fragen.

Samstag, 6. Juni 2015

Geld oder Lyrik

Geld oder Lyrik

Der Meister vollendet sein Werk.
Und vermerkt seinen Schluss mit dem Punkt.
So prunkt seine Hand wie genial.
Ideal, abgestimmt, unverändert.

Das geht wie gemacht zum Vertrieb.
Und es lieben die Massen zum Glück
Verrückt dieses Meisterprodukt.
Und der zuckt ungerührt mit der Schulter.

Du bist nicht der Meister. Du stellst
Nicht die Schriften, verfällst einem Wort,
Einem Zeichen und bleibst an dem Ort
Deiner Wahl. Bis er Dir gut gefällt.

Vollendung ist Stillstand. Du brichst
Deine Lyrik. Doch Geld bringt das nicht.

Freitag, 5. Juni 2015

Viel für Viel

Viel für Viel

Wir schmuggeln die Mischung
- acht Flaschen Korn-Fanta -
Am Wächter vorbei. /Am Türsteher rein.
Die zehn Euro machen uns pflicht-
gemäß hackedicht.

Die Bar schlug waise
Durch intimitäten-
gefüttertes Glas
Mit unnendlichvielschmeckender Wahl.
Der Preis ist egal.

Donnerstag, 4. Juni 2015

Reiseleiter

Reiseleiter

Hoch will ich hinaus
Die Welt von oben sehen
Nicht hier, auch dort
Und überall weiter -
Ach, meine Leiter!

Mittwoch, 3. Juni 2015

Übersetzung

Übersetzung

Ich möchte sie schrauben
Ins weiche Material,
Doch treffe nicht gut.

Mein Geist, nicht fixiert;
Verkante den: Dreher!
Der sticht; empfindliche Seite.

Dann schreit sie.

Dienstag, 2. Juni 2015

verglückt

verglückt

Los! Verrate mir den Wert...
Eine Sprache, die Begriffe
Wie den obigen verwehrt,
Hat Erlebtes schnell verschlissen.

Unerwartetes Verzücken
Bleibt versagt, ein Stück allein.
Wieso kann ich nicht verglücken,
Sondern nur verunglückt sein?

Montag, 1. Juni 2015

Sonntag, 31. Mai 2015

Kunst ist immer

Kunst ist immer

Das Spiel der Spiele schafft den Sinn des Lebens.
Dahinter steckt kein Job, zu dem man geht
Und den man dann verlässt, ganz unbewegt.
Das Spiel der Spiele schafft den Sinn des Lebens.

Man spielt es nicht, um Brot nach haus zu bringen.
Die letzte Krume kratzt bedeutungslos
Am Gaumen. Hungrig zitternd, um sich bloß
Aus heißem Kopf den Lebenssaft zu wringen.

Der tropft auf das Papier, auf dem die Feder
Marschierend wie im Krieg das Spiel beschreibt,
Gebärend neues Leben aus sich treibt.
Den Antrieb fühlt nicht jeder,

Den Sinn des Lebens, tief ins Spiel gezwängt,
Geduldig aus dem Spielkarton zu drängen.

Samstag, 30. Mai 2015

Nachkommend

Nachkommend

Die alte Frau stand neben mir,
Ich hab sie gut gesehen.
Die ganze Fahrt hat sie sich geplagt
Und blieb doch schweigend stehen.

Die alte Frau hat stolz geguckt,
Mit keinem Anschein geklagt.
Hätt ich ihr meinen Platz geben sollen?
Sie hat doch nicht gefragt.

Freitag, 29. Mai 2015

Talent geblieben

Talent geblieben

Aus seiner Hand
Fließt übungslos
Ein Wunder, ein Wunder, ein Wunder.
So wortgewandt,
So übergroß
Ist keins der anderen Kinder.

Aus dieser Hand
War ohne Kraft
Kein Wunderwerkzeug geboren.
Das Talent verbrannt,
Dahingerafft,
Ist doch nichts aus ihm geworden

Donnerstag, 28. Mai 2015

Totenrede

Totenrede

Der Phönix ist dem ersten Streik entsprungen
Sein letzter ist Jahrzehnte her
Der Neuste wurde nicht von ihm besungen.
Nimmermehr.

Der Phönix schreibt am Ende nur Geschichte
Weil er als Flämmchen untergeht.

Ihn macht am Ende weniger zunichte
Da er in zarter Luft verweht.

Aus deiner Wurzel ist das Land gemacht:
Goodbye: Sozialdemokratie.
Du hast uns früher viel gebracht
Zuletzt doch leider nie.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Gefühl der Idee

Gefühl der Idee

du spürst sie
sie hämmert
im hinter
kopf im hin
terkopf

die stirn ver
versperrt sich
versperrt mit
betonstahl
ist auch

auch wider
verständig
sie zwängt sich
hindurch das
das bohrloch

Verpuffte
Energie.

Dienstag, 26. Mai 2015

Verdreht

Verdreht

Es geht mit uns bergauf
Den Steilen Stieg, bevor
Wir durch die Wolken brechen.

Was haben wir geschnauft
Für diesen Gipfelblick
Bezahlen wir die Zeche.

Dann ernten wir den Lohn
Der Arbeit, die uns ehrt.
Wir sind es ja gewohnt:
Der Stress bestimmt den Wert.

Wir wollen ewig bleiben,
Zu einfach ist der Rückweg.
Zerrissen stehn wir schlapp

Und scheuen dieses Leiden,
Bei dem die Schwerkraft stützsteht.
Es geht mit uns bergab.

Montag, 25. Mai 2015

Sonntag, 24. Mai 2015

eingebaut

eingebaut

Ich denke von ihm.
Der Raucher stinkt
Auch wenn er nicht raucht,
Darum soll er nicht neben mir sitzen.
Ich lass ihn.

Er denkt von mir.
Der Typ zeigt Bein,
Wie kann er das tun?
Einem Mann ist das gar nicht gebührlich!
Ich sag's ihm.

Wir sagen einander: er, ich.
"Knie sind Verdruss,
Die Aussicht versaut."
"Und das Auge hat einen Verschluss
Schon eingebaut."

Samstag, 23. Mai 2015

Game Over

Game Over

Das Geld befüllt
Im Automatenschlitz
Die Produzentenseele.
Spiel zum Todesblitz!

Am Schluss erscheint
Als das Ende-Emblem
Die Losung von unserem
Wirtschaftssystem.

Freitag, 22. Mai 2015

Single

Single

Vorsichtig leg ich
Die Platte auf den Teller
Und drehe ihn schneller
Auf 45.
Im Ohr klingt vertraut,
Wie aus ölschwarzer Haut
Die Nadel neue Klänge ritzt.

Vorläufig lag ich
Alleine auf dem Bett,
Nicht darin. Ohne wen.
Liebloses Holzbrett.
Im Ohr rauschte Streben,
Das Leben zu erleben
Und wie Irgendeine hier schwitzt.

Donnerstag, 21. Mai 2015

Unterordnung

Unterordnung

Nehmen was geht
Ohne Gebet
Hauptsache Feiern.

Doppelmoral
Beiden egal
Hauptsache Feiern.

Welche Moral?
Ist uns normal
Hauptsache Feiern.

Reproduktion
Kennen wir schon nicht
Hauptsache Feiern.

Mittwoch, 20. Mai 2015

Portrait meiner Iris

Portrait meiner Iris

Iris ist kein
Mädchen
Iris bin ich
Und

Es scheint sich viel
In ihr zu spiegeln
In diesem nassen
Sommertagsblau

Reich an Kontrast
Vor dem Momentum
Vor dieser Ahnung
Von meinem selbst

Stets vom müden
Halblid verhüllt

Dienstag, 19. Mai 2015

gleichgeschaltet

gleichgeschaltet

Wir queren
Auf schweren
Krücken
Brücken

Der Flüsse:
Ergüsse

Unserer Stirn,
Begradigt.

Bis hier hin.

Gepredigt
Ohne Gehirn.

Wir stehen
Und sehen

Gerade,
Verladen
Gedanken
In Schranken.

Montag, 18. Mai 2015

maschine

maschine
twittowiert rechtfertigungen
empfunden auf geist
ins internet, einst aufregender
apparat

Sonntag, 17. Mai 2015

Herz am Boden

Herz am Boden

Wer es dahingelegt hat
Wollte sicher was sagen
Vielleicht hatten sies satt
Und ließen es frei
Und ließen es einfach so schlagen.

Samstag, 16. Mai 2015

Ring der Nacht

Ring der Nacht

Rausch lässt ihn stecken
Tänze enthemmt
Nicht mehr verklemmt
Raus aus den Ecken

Willst du sie knechten
Oder mich? Sind
Sie, bin ich blind?
Unsicht verrechten.

Steck ihn doch tiefer
Auf deine Haut
Ja, das erbaut.

Makellos schlief er
Unangeschaut.
Mittags ergraut.

Schmerz ist der Makel
Der miterwacht
Und das Debakel
Erinnerungsfrei belacht.

Freitag, 15. Mai 2015

Mit 17 war ich noch scheiße

Mit 17 war ich noch scheiße

Wer weiß, bin ich.
Alles fließt grad
Ultimativ
Und das End labt
An mir sich.

Was wusste ich
Außer, was plagt?
Ganz primitiv
Und zynisch fragte
Ich mich das.

Und eine schweigende Welt.

Donnerstag, 14. Mai 2015

Tür geknallt

Tür geknallt

Ruhe schachmatt
Ich werde Läufer
Raus aus dem Bett
Ohne Handkartenblatt:
Falsches Spiel.

Sexleben, denk ich.
Flüstern verhallt,
Das klingt jetzt spießig.
Und schließlich doch nur
Die Türe geknallt.

Mittwoch, 13. Mai 2015

Bikinisicht

Bikinisicht

Normal ist das nicht.

Sieh dir das an,
Figur im Bikini
Mit einer Figur wie
Ein Overallmodell.

Kann die doch nicht tragen.

Pack das Schwein ein,
Verdeck ihm die Backen,
Den fettigen Hals da
Will ich hier nicht sehen.

Das muss man mal sagen.

Bauchfrei mit Bauch?
Es sollte sich ändern.
Sie sind bloße Sender,
Problem die Empfänger.

Es zählt nur die Sicht.

Dienstag, 12. Mai 2015

Höchstleistung

Höchstleistung

Das ist Spitzensport
Beine tragen wie Reime
Schneller oder/und weit
Und sie schwitzen fort
Wunderschaffende Zeit
Weinend wagen sie Grenzen
Und wir sitzen dort.

Montag, 11. Mai 2015

gewitter

gewitter
schreibt faserig
blitzlichtgemälde in nebel:
erleb dein vorüberrauschendes blitzlicht
getwitter

Sonntag, 10. Mai 2015

Das Meer als Metapher der Sehnsucht

Das Meer als Metapher der Sehnsucht

Das Meer als Metapher der Sehnsucht
Ist alt,
Trist, kalt
Und mehrmals mit Kraft in die Sandbucht
Geknallt,
Geprallt;
Vom meersalzgestrafften Segeltuch,
Gehisst,
Vermisst
Am schwer als begeistert verflucht-
en Schiff
Im Riff
Am Hafen der Insel, verbucht.

Samstag, 9. Mai 2015

Unbarmherzig

Unbarmherzig

Wir sind alle Striptease-Tänzer:
Die Welt ist unser Club,
Ist unser Séparée.

Blicke sind den Augen flüchtig,
Sind unsrer Seelen Lohn
Und tun sie noch so weh.

können als Trinkgeld gelten,
dass jemand guckt, ist selten.

Freitag, 8. Mai 2015

Realität?

Realität?

Wir sehen gemeinsam
Den Baum beim Fallen an.
Dem Sturm Applaus geklatscht,
Verspüren wir Weindrang.

Ich sah ohne Telefon
Was Krieg dem Land brachte.
Da ich kein Bild machte:
Wer glaubt das schon?

Donnerstag, 7. Mai 2015

Ohne Namen

Ohne Namen

"Witwe" war der gängigste
Name der Frau
Den wir kannten.

Dunkles Kleid, Gespenstige
Aura erlaubt
Uns Gespannten,

Worte ihrer Trauer nach
Unserer Pflicht
Zu verlesen.

Bis sie eines Tages brach:
Sie sei noch nicht
Verheiratet gewesen.

Mittwoch, 6. Mai 2015

Nach diesem Regen

Nach diesem Regen

Nach diesem Regen
Kam kein Sonnenschein
Die grauen Riesen
Lebten ewig fort
Wir Bunten starben
Hungrig irgendwann.

Nach diesem Regen
Kam der Sonnenschein.

Dienstag, 5. Mai 2015

Blauer Planet

Blauer Planet

Religion ist längst nicht mehr
Das Opium des Volkes.
Alles liebt den Rausch so sehr,
Dass Droge Religion ist.

Montag, 4. Mai 2015

Sonntag, 3. Mai 2015

Am Ende des Tages

Am Ende des Tages

Sie ist sein Publikum
und undankbar.
Ihm ist nicht klar,
wie das Falten war.
Sie schnalzt an ihm herum.

Sie macht sich innen krumm
und außen rar,
Als Hilfe da.
Ohne Pomp kein Star,
Erscheint sie doch nur dumm.

Als schließlich der riesige Russe
mit dem Paket, fast versauert,
am Tresen erscheint
und fast weint:
"Das hat aber ganz schön gedauert."

Samstag, 2. Mai 2015

Freitag, 1. Mai 2015

Erzwungener Genuss

Erzwungener Genuss

Trotz Husten:
hier willst du?
Steck dir eine an.
Nach dem Essen
ists wohl ganz gut.
Ist nicht deine
Marke? Ja Sorry,
ich rauche nicht.

Un-Abhängigkeit
zählte mehr
nicht am Bahnsteig.
Ich brüllte dennoch:
"geh ins gelbe Quadrat,
du rücksichtloser Eber"
und erntete, was
jeder würde.
Wäre ja wohl nicht
so schlimm.